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Fragen und Antworten

 
 

 

Wo gibt es die Plaketten, und was kosten sie?

 

Die Plaketten sind an allen Zulassungsstellen erhältlich. Ferner gibt es sie beim TÜV und bei der Dekra sowie bei allen Autowerkstätten, die Abgasuntersuchungen durchführen dürfen. Der Preis, der für die Marken bezahlt werden muss, ist regional unterschiedlich. Der Gesetzgeber hat keine Gebührenordnung dazu erlassen. Deshalb kann jeder einzelne Anbieter selbst entscheiden, wie viel er pro Plakette kassiert. 5 Euro sind üblich. Rein rechtlich ist aber auch eine Abgabe ohne Gebühr bzw. zu einem weit höheren Betrag möglich. Deshalb warnen Autoclubs vor Abzocke.

 

 

Für welche Fahrzeuge gibt es keine Plakette?

 

Alle Benziner, die unter die Abgas-Norm Euro 1 fallen, bekommen keine Plakette. Das Gleiche gilt auch für alle Diesel-Fahrzeuge mit der Abgas-Norm Euro 1. Aber auch da kann es Ausnahmen geben. Der deutsche Städtetag strebt zum Beispiel eine Lockerung der Regelung an. Alte Benziner trügen nicht zur Feinstaubbelastung bei. Auch das Bundesumweltministerium spricht sich dafür aus, Benzinfahrzeugen der Baujahre 1986 bis 1992 eine Plakette zu erteilen. Ansonsten helfen die Angaben im Fahrzeugschein: Wer dort unter „Schlüsselnummer zu 1“ oder in der Zulassungsbescheinigung Teil I in Zeile 14 unter 14.1 als Besitzer eines Benziners die Ziffern 0 bis 13, 15, 17, 88 oder 98 findet, muss auf eine Plakette verzichten. Dies gilt auch für Dieselfahrer, deren Papiere die Ziffern 0 bis 24, 34, 40, 77, 88, oder 98 aufweisen.

 

 

 

Muss ich ab 1. März eine Plakette haben?

 

Die Feinstaubplaketten-Verordnung gilt seit dem 1. März 2007. Die Plaketten sind die Einfahrtberechtigung für Umweltzonen. Nur wer in einen solchen Bereich fahren will, muss die Kennzeichnung an seinem Fahrzeug haben. Die erste Umweltzone hat Köln am 1. Januar 2008 eingerichtet. In Berlin und Hannover und Berlin folgten die nächsten Umweltzonen. Danach folgten Städte in Süddeutschland oder im Herbst das Ruhrgebiet. Düsseldorf startet am 15. Februar 2009.

 

 

Was bedeuten die Farben der Plaketten?

 

Die Farben der Plaketten werden je nach Schadstoffklasse der Fahrzeuge verteilt. Laut Faustregel gilt: Grün bekommen alle Diesel mit Partikelfilter und Abgas-Norm Euro 4 sowie Benziner mit geregeltem Katalysator und Kfz mit Elektromotor oder Brennstoffzelle. Gelbe Marken bekommen alle mit Euro 3, rote Plaketten werden für alle Autos mit Euro 2 vergeben. Erstmal darf jeder mit einer Plakette in die noch zu errichtenden Umweltzonen. Möglich ist aber, dass in Zukunft Kernzonen ausgewiesen werden, in die man nur noch mit einer grünen Plakette fahren darf.

 

 

Was ist eine Umweltzone?

 

Jede Kommune darf allein darüber entscheiden, ob sie Umweltzonen einrichtet oder nicht. Laut der Gesellschaft für Technische Überwachung ist davon auszugehen, dass vor allem die Kommunen Umweltzonen einrichten, in denen im vergangenen Jahr mehr als 35 Mal der Grenzwert für Feinstaub überschritten wurde. Eine Umweltzone wird mit einem Verkehrszeichen ausgewiesen. Dessen Größe ist vergleichbar mit dem Schild für eine Tempo-30-Zone, innerhalb des roten Kreises steht das Wort „Umwelt“, unterhalb des roten Kreises das Wort „Zone“. Ein Zusatzschild, welches unterhalb des Verkehrszeichens angebracht wird, gibt an, mit welchen Schadstoffplaketten man in die Umweltzone einfahren darf.

 

 

Muss ich die Plakette erneuern lassen?

 

Nein. Die Plakette wird von den Zulassungsstellen und Werkstätten nach der Emissionsschlüsselnummer im Fahrzeugschein vergeben und ist daher mit dem Kfz-Kennzeichen verbunden. Nur wenn Sie ein neues Kennzeichen bekommen (etwa durch Umzug), brauchen Sie auch eine neue Plakette. Haben Sie aber Ihr Auto zum Beispiel mit einem Dieselpartikelfilter nachrüsten lassen und könnten so eine bessere Plakette bekommen, sollten Sie diese natürlich austauschen lassen.

 

 

 

Welche Strafen drohen bei Missachtung?

 

Wer ohne Plakette in einer Umweltzone unterwegs ist, kann nach Ablauf der jeweiligen Schonfrist mit einem Bußgeld bis zu 40 Euro belegt werden. Außerdem gibt es für den Verstoß einen Punkt in Flensburg. Ausländische Fahrzeuge sind von der Kennzeichnungs-Verordnung nicht ausgenommen.

 

 

 

 

 

Dieselpartikelfilter – Was ist das eigentlich?

 

Bei der Verbrennung von Dieselkraftstoff bilden sich Rückstände unterschiedlichster Art. Dieselpartikelfilter (DPF) helfen dabei, den Ausstoß des so genannten Dieselruß effektiv zu minimieren.

Es gibt zwei Kategorien von Dieselpartikelfiltern: offene und geschlossene Systeme. Das geschlossene Dieselpartikelfilter-System von Ford besitzt einen besonders hohen Wirkungsgrad, weil die aus dem Abgasstrom herausgefilterten Dieselpartikel während der Fahrt im Abgassystem bei hohen Temperaturen verbrannt werden.

Wesentlich einfacher sind offene Dieselpartikelfiltersysteme, die sich technisch mit einem Katalysator vergleichen lassen. Diese offenen Systeme sind zwar weniger wirkungsvoll, jedoch können dank des Wirkungsprinzips auch ältere Fahrzeuge mit offenen Dieselpartikelfiltern nachgerüstet werden.

 

 

So viel ist sicher: Von Dieselpartikelfiltern profitiert in erster Linie die Umwelt. Deshalb handeln wir im Sinne unserer Kunden und zum Wohle der Umwelt.

 

 

 

Dieselpartikelfilter–Nachrüstung

Es sind eine Reihe von Nachrüstlösungen erhältlich, die den strengen Nachrüstrichtlinien entsprechen und eine Allgemeine Betriebserlaubnis haben.

 

 

 
     
 
 
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